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Trotz regennasser Straßen feierten
1842 Skater bei teils starhlendem Sonnenschein den Auftakt der Inline-Saison.
Die Belgierin Hilde Goovaerts vom Cado Motus World Team und der Neuseeländer
Scott Arlidge vom deutschen Zepto Skate Team konnten das Rennen für sich
entscheiden. Als beste Deutsche kam Sabine Berg (Powerslide Phuzion) aus Gera
auf Platz zwei ins Ziel.
Selten ging ein so hochkarätiges
Teilnehmerfeld an den Start des Halbmarathons, der zugleich den Start des German
Inline Cup 2008 bildet. War das Rennen in den vergangenen Jahren vor allem der
Saisonauftakt für die nationale Skateelite, komplettierten in diesem Jahr auch
jede Menge internationale Stars das Feld. Aber auch unter den Freizeitskatern
hat der Halbmarathon seinen festen Platz im Wettkampfkalender.
Herren
suchen früh die Entscheidung
Eine besondere Herausforderung stellten die
Bedingungen auf der Straße dar. Trockene und regennasse Abschnitte wechselten
sich ab. „Das Rennen war ganz verrückt, man wusste anfangs überhaupt nicht wie
man skaten sollte. Erst mit der Ausreißergruppe wurde es leichter“, sagte
Arlidge nach dem Rennen. Etwa bei Streckenhälfte konnte sich eine Spitzengruppe
mit Scott Arlidge, dem Franzosen Thomas Bouché (Rollerblade IBU World) und Jorge
Lius Chuentes (Rollerblade MPC World) aus Brasilien vom Feld absetzen und für
eine Vorentscheidung sorgen. Die drei Fahrer konnten ihren Vorsprung bis ins
Ziel stetig ausbauen und überquerten in der genannten Reihenfolge die
Ziellinie.
Hilde Goovaerts überzeugt erneut bei regennassen
Straßen
Erneut konnte auch Hilde Goovaerts vom Team Cado Motus World
zeigen, dass ihr regennasse Bedingungen liegen. Die Siegerin des letzt jährigen
real,- BERLIN-MARATHON erklärte: „Für mich war es eine große Überraschung hier
zu gewinnen. Mir macht es nichts aus bei Regen zu skaten. Berlin ist einfach
toll für mich.“ Für eine Überraschung sorgte auch Sabine Berg aus Gera. Wie
bereits beim real,- BERLIN-MARATHON kam sie auf Platz zwei ins Ziel. „das Rennen
war sehr stark durch die Taktik geprägt“, berichtet sie im Ziel. „Die letzten
Kilometer wollte keiner mehr vorne fahren, das Tempo wurde langsamer, so dass
ich mich für den Schlusssprint erholen konnte“, so die Juniorenweltmeisterin.
Als Dritte erreichte Sara Bak (Rollerblade IBU World) aus Dänemark das
Ziel.
Siegesserie von Jana Gegner reißt ab
Die vierfache
Gewinnerin Jana Gegner konnte ihre Siegesserie nicht fortsetzen. Sie kam auf
Platz 12 ins Ziel. „Bis zur Streckenhälfte war ich mit an der Spitze des Feldes.
Dann wurden die Straßen trocken und ich konnte mit meinen Rollen nicht mehr
mithalten“, sagte Jana Gegner vom Rollerblade MPC World Team.
Sieger in
der Kategorie „Fitness“
Zwei weitere Sieger gibt es in der Kategorie
„Fitness“ zu verzeichnen. Die 37-jährige Polin Katarzyna Fratczak gewann in
45:13 Minuten die Konkurrenz der Damen. Bei den Herren kommt der Sieger dieser
Kategorie aus Tschechien: Wojtech Drastisch erreicht nach 42:03 Minuten das
Ziel.
Auch Freizeitskater kommen sicher ins Ziel
Obwohl die
Bedingungen sicherlich nicht ideal waren, fällt auch das Resümee aus
sportmedizinischer Sicht gut aus. „Zwar gab es einige Stürze auf der Strecke,
aber kaum schwere Verletzungen“, so Alexander Uphues, verantwortlich für die
Inline-Skater bei SCC-Running.
Ergebnisse Männer:
1.
Scott Arlidge (NZL, ZEPTO Skate Team) 34:11 Minuten
2. Thomas Boucher (FRA,
Rollerblade IBU Speedodrom) 34:20 Minuten
3. Jorge Luis Cifuentes
(COL,
Rollerblade MPC World) 34:27 Minuten
10. Nico Wieduwilt (Gera, ZEPTO Skate Team) 34:35
Minuten
Ergebnisse Frauen:
1. Hilde Goovaerts (BEL, Cado Motus)
38:16 Minuten
2. Sabine Berg (Gera, Powerslide Phuzion) 38:16
Minuten
3. Sara Bak (DNK, Rollerblade IBU Speedodrom) 38:16
Minuten
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